Die meisten Farbmäuse werden zwischen 1,5 bis 2 Jahre alt. Allerdings gibt es verschiedene Faktoren, die dazu beitragen können, dass die Mäuse deutlich eher sterben oder erheblich älter werden.
Wir möchten Ihnen nachfolgend erklären, welche Faktoren das Alter der Farbmäuse beeinflussen.
So alt werden Farbmäuse
Viele Farbmäuse erreichen ein Alter, welches zwischen 1,5 bis 2 Jahre liegt. Einige Farbmäuse werden deutlich älter, denn Ausnahmen gibt es immer. Es gibt jedoch auch viele Fälle, in denen die Farbmäuse in einem deutlich jüngeren Alter sterben.
Diese Umstände beeinflussen das Alter der Farbmäuse

Zahlreiche Faktoren können sich auf das Alter der Farbmäuse auswirken:
Artgerechte Haltung
Farbmäuse, die artgerecht gehalten werden, haben deutlich bessere Chancen, ein hohes Alter zu erreichen, als diejenigen, die unter schlechten Haltungsbedingungen leiden. Eine artgerechte Haltung, die beispielsweise durch ein schönes, großes Gehege sowie artgerechte Ernährung gewährleistet wird, sorgt dafür, dass die Tiere glücklicher und gesünder sind. Und dies wiederum kann die Lebenserwartung steigern.
Die Gesundheit
Trotz aller guten Pflege kann es passieren, dass Farbmäuse krank werden und im schlimmsten Fall an dieser Krankheit sterben. Eine der häufigsten Todesursachen bei Farbmäusen ist beispielsweise der Tumor. Dagegen können Sie natürlich nichts unternehmen.
Es gibt jedoch auch Erkrankungen und problematische Gesundheitsverläufe, die durch Ihr Agieren beeinflusst werden können.
Artgerechte Ernährung
Die gesunde Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren für eine möglichst lange Lebenserwartung der Farbmäuse. Gesundes Futter macht die Tiere vital und fit und sorgt dafür, dass sie mit potenziellen Krankheitserregern besser umgehen können. Deshalb sollten Sie bei der täglichen Fütterung einen großen Wert auf artgerechtes Futter legen.
Das kann man tun, um die Lebenserwartung der Farbmäuse positiv zu beeinflussen

Selbstverständlich gibt es einige Dinge, die Sie unternehmen können, um dafür zu sorgen, dass Ihre Farbmäuse ein möglichst hohes Alter erreichen.
Der artgerechte Lebensraum ist besonders wichtig
Mäuse, die in der freien Natur leben, sind vor allem nachts aktiv und legen mehrere Kilometer pro Nacht zurück, um beispielsweise auf Futtersuche zu gehen. Dass die Tiere einen erheblichen Bewegungsdrang haben, ist also klar.
Doch bei der Haltung der Farbmäuse als Haustiere können sie diesen Bewegungsdrang oft nicht ausleben. Wichtig ist, dass Sie den Tieren ein Gehege anbieten, welches groß genug ist und ihnen ausreichend Abwechslung bietet, um ihrem Bewegungsdrang gerecht zu werden.
Ein geräumiges Gehege ist also Pflicht. Ebenso sollten Sie ein für die Farbmäuse geeignetes Laufrad in den Käfig integrieren.
Wichtig ist des Weiteren, dass das Gehege in verschiedene Bereiche untergliedert ist. Hierzu gehören neben dem Schlafplatz und dem Futterbereich auch ein Spielbereich, ein freier Bereich zum Austoben sowie ein Sandbad. Buddelbereiche sollten ebenfalls zur Verfügung stehen.
Zusätzlicher Auslauf ist wichtig
Täglich sollten Sie Ihren Farbmäusen zusätzlichen Auslauf ermöglichen. Dieser kann beispielsweise in der Badewanne, in einem speziellen Auslaufgehege oder in einem Zimmer, in dem das Tier sicher ist, erfolgen. Durch den zusätzlichen Auslauf mindern Sie die Langeweile und sorgen dafür, dass die Farbmäuse die Bewegung erhalten, die sie brauchen.
Der perfekte Platz für das Gehege
Martina Osmy / shutterstock.comEs ist wichtig, das Gehege an einem Ort aufzustellen, an dem sich die Farbmäuse wohlfühlen und der dafür sorgt, dass die Tiere nicht erkranken. So sollte das Gehege beispielsweise nicht an einem Ort platziert werden, an dem permanent Durchzug herrscht. Auch unmittelbar an der Heizung fühlen sich die Mäuse nicht wohl.
Achten Sie darauf, dass das Gehege nicht auf dem Boden steht, denn von hier aus haben die Tiere keinen guten Überblick, was in ihnen Stress verursachen kann. Dieser wiederum kann Krankheiten auslösen.
Auch Räume, in denen ständig Krach herrscht, eignen sich nicht als Aufstellort für den Farbmaus Käfig.
Bedarfsgerechte Ernährung der Farbmäuse
Um fit und gesund zu bleiben, sind Farbmäuse auf eine ausgewogene und artgerechte Ernährung angewiesen. Diese liefert ihnen ausreichend Mineralstoffe und Vitamine, die einer guten Gesundheit dienlich sind.
Achten Sie zudem darauf, dass im Gehege nicht nur jederzeit frisches Futter, sondern auch ausreichend Wasser zur Verfügung steht.
Die Gesundheit im Auge behalten
AofTimusz / shutterstock.comEin sauberer Käfig und eine gute Ernährung wirken sich positiv auf die Gesundheit Ihrer Farbmäuse aus.
Dennoch kann es passieren, dass ein Tier krank wird. Dies zu erkennen, fällt Ihnen möglicherweise nicht leicht. Es gibt jedoch einen kleinen Trick, mit dessen Hilfe Sie erkennen, ob Ihre Farbmäuse möglicherweise krank sind.
Täglich, wenn Sie das Futter in das Gehege stellen, werfen Sie einen Blick auf die Tiere. Wie wirken die Augen und die Ohren? Sehen die Tiere fit aus oder eher müde? Bewegen sie sich normal? Fressen sie normal? Sind die Ausscheidungen unauffällig?
Notieren Sie diese Erkenntnisse in einer Art Tagebuch.
Wenn Sie den täglichen Gesundheitszustand beobachten, werden Sie eine Erkrankung leichter erkennen. Das Gesundheitstagebuch hilft zudem dem Tierarzt, die Erkrankung möglichst schnell herauszufinden und entsprechend zu behandeln.
Sauberkeit ist besonders wichtig
Die gesamte Umgebung der Farbmäuse sollte stets sauber sein. Schließlich führen unhygienische Zustände schneller zur Ausbreitung von Krankheitserregern. Reinigen Sie das Gehege regelmäßig gründlich. Die Bereiche, die als Toilette dienen, sollten täglich gesäubert werden. Verschmutzte Einstreu ist außerdem täglich zu entfernen.
Achten Sie des Weiteren darauf, die Futter- und Wassernäpfe jeden Tag zu entleeren, zu reinigen und neu zu befüllen, denn gerade hier nisten sich Krankheitserreger besonders gern ein.

